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Beachten Sie bitte: Diese unverbindlichen Informationen sind zwar sorgfältig recherchiert unterliegen aber dem täglichen Änderungseinfluss aus Rechtsprechung, Finanzverwaltung und Gesetzgebung. Sie stellen keine verbindlichen Handlungsempfehlungen dar und ersetzen keine entsprechende steuerliche Beratung.

Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Gesetzliche Rentenversicherung: Das hat sich zum Jahreswechsel geändert

Zum Jahresbeginn hat uns der Gesetzgeber eine Reihe von Steueränderungen beschert. Seit Januar 2013 gibt es aber auch einige Neuerungen bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Damit auch diese nicht unbeachtet bleiben, haben wir nachfolgend die wichtigsten sieben für Sie zusammengestellt:

  1. Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt von 19,6 % auf 18,9 %, während die Beitragsbemessungsgrenze von 5.600 EUR monatlich auf 5.800 EUR bzw. von 67.200 EUR jährlich auf 69.600 EUR steigt.
  2. Für die soziale Pflegeversicherung sind 2,05 % (bisher 1,95 %) aufzuwenden, für Kinderlose über 23 Jahre steigt der Pflegebeitrag auf 2,3 % (bisher 2,2 %).
  3. Für freiwillig Versicherte steigt der Mindestbeitrag auf 85,05 EUR (bisher 78,40 %) im Monat, während der Höchstbeitrag auf monatlich 1.096,20 EUR (bisher 1.097,60 EUR) sinkt. Hinweis: Freiwillig Versicherte können sich für das Jahr 2012 noch bis zum 02.04.2013 nach dem alten Höchstbeitrag richten.
  4. Für versicherungspflichtige Selbständige gilt ein neuer Regelbeitrag von 509,36 EUR monatlich (bisher 514,50 EUR).
  5. Bei der Rente mit 67 steigen die Altersgrenzen um einen Monat, so dass alle im Jahr 1948 Geborenen die abschlagsfreie Regelaltersrente erst mit 65 Jahren und zwei Monaten erhalten. Wer 45 Jahre lang Pflichtbeiträge gezahlt hat, kann seine Altersrente weiterhin mit 65 ohne Abschlag beziehen. Das gilt auch für Versicherte, die vor 1952 geboren sind, sowie generell für die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit.
  6. Bei einer Rente wegen Alter, Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung dürfen nun 450 EUR (bisher 400 EUR) im Monat hinzuverdient werden, ohne dass sich die Rentenzahlungen mindern. Unbegrenzt hinzuverdienen dürfen Rentner erst ab der Regelaltersgrenze - also nach Geburtsjahrgang unterschiedlich. Wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente geht, darf jetzt erst zwei Monate später unbegrenzt dazuverdienen.
  7. Minijobber dürfen monatlich bis zu 450 EUR (bisher 400 EUR) verdienen. Dafür sind sie nun automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und stocken den monatlichen Pauschalbeitrag des Arbeitgebers von 15 % auf die normale Beitragshöhe von 18,9 % auf. Auf Antrag können sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.  
Information für: Arbeitgeber und Arbeitnehmer
zum Thema: übrige Steuerarten

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